Sie sind hier: Startseite | Aktuelles

Erhalt der Gebärstation Voitsberg

WIR KÄMPFEN WEITER!
DIE GEBÄRSTATION IN VOITSBERG MUSS ERHALTEN BLEIBEN!
ÜBER 450 GEBURTEN IM JAHR SIND EIN ARGUMENT!


Seit geraumer Zeit hängt die angedrohte Schließung der Gebärstation Voitsberg wie ein Damoklesschwert über der Region. Der gesamte Bezirk zeigt sich über diese widersinnige Sparmaßnahme irritiert. Auch in der regionalen Politik kann man die Schließung in Anbetracht der Faktenlage nicht verstehen und versucht vehement durch unzählige Gespräche auf Landes- und Bundesebene die Weiterführung des Betriebes zu sichern.

Fakt ist:
• Auch 2011 gab es wieder eine hohe Geburtenanzahl von rund 450 Geburten.
• Größter Beliebtheit erfreuen sich die Wassergeburten in unserem LKH, hier ist Voitsberg eine Vorzeigeeinrichtung
• Durch die Geburtenstation vor Ort konnten auch Fehlgeburten verhindert werden, bei denen Mutter und Kind in Lebensgefahr waren
• Die Patientenstromanalyse zeigt, dass 90 % der Patienten Gebärende aus der Region sind, bekommen also ihr Kind zuhause in Voitsberg. 10 % der Patienten kommen aus Graz, das spricht auch für die Beliebtheit unserer Einrichtung
• Eine Auslagerung nach Deutschlandsberg ist illusorisch, da niemand sich dahin bringen lässt (schlechte Verkehrsanbindung, hügelige Straße), die Patientenströme würden sicher Richtung Graz gehen
• Wenn aber jetzt Geburten aus Bruck nach Graz kommen und dazu auch noch aus anderen Bereichen, dann wäre damit die Universitätsklinik Graz überlastet. Käme Voitsberg dazu, stünde man lt. Prof. Lang vor unlösbaren Problemen.
• Der KAGES-Vorschlag („dann halt in Graz ausbauen") widerspricht dem Einsparungsziel des RSG, also auch dem Einsparungsgedanken und verursacht damit weit höhere Kosten
• Bei einer Verlagerung der Gebärstation weg von Voitsberg sind pro Fall mehrere Rot-Kreuz-Fahrten notwendig, da es sich nicht immer gleich um eine Geburt handelt, vor allem nicht bei Erstgebärenden! Darüber hinaus bräuchte das örtliche Rote Kreuz einen zusätzlichen Notarztwagen.
Für die Stadtgemeinde Voitsberg wäre der einzige und logische Lösungsansatz ein Belassen der Geburtenstation in Voitsberg mit verstärkter Kooperation mit der Universitätsklinik Graz, da ja auch die Zufriedenheit mit der Einrichtung bei den Patienten sehr groß ist. Auch in der im vergangenen Jahr initiierte KAGES- Runde mit Vertretern des LKH Voitsberg, Politikern und Vertretern der KAGES waren die Argumente für eine Schließung derart konstruiert und vage, dass niemand die Sinnhaftigkeit verstand. Seitens der KAGES-Vertreter wurde aber nicht einmal auf schlagende Meinungen aus der Region eingegangen.

Mit Wagna konnte ebenfalls ein „Verbündeter" ins Boot geholt werden. Auch das LKH Wagna trifft das gleiche Schicksal wie das LKH Voitsberg. Gemeinsam versuchen nun die Bürgermeister Ernst Meixner und Peter Sunko mit NAbg. Beppo Muchitsch und Bgm.a.D. Franz Trampusch die Tragweite einer derartigen Entscheidung den Landespolitikern und Verantwortlichen näherzubringen. In vielen Gesprächen unter anderem mit dem KAGES-Vorstand, den Vertretern der Gesundheitsplattform und Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder wurde mehrfach die Thematik genauestens aufgezeigt.

Sollte es zu keiner Einigung kommen und das Land starr an seinen nicht nachvollziehbaren theoretischen Erfordernissen festhalten, versprechen für die Region Voitsberg Bgm. Meixner und Politiker der Region mit der betroffenen Bevölkerung auch plakativere Maßnahmen zu setzen: „Zuerst suchen wir immer das Gespräch, um vielleicht auf sachlicher Ebene zu einem zufriedenstellenden Resultat zu kommen. Populismus betreiben wir im Vorfeld generell nicht. Sollten Gespräche aber nicht fruchten, haben wir aber schon einiges an Aktionen parat. Wir brauchen unsere Geburtenstationen! Dass Sparen notwendig ist, ist eine Tatsache! Dass das Sparen, aber nicht immer auf den Schultern Betroffener ausgetragen werden kann, vor allem dort, wo bereits gespart wurde, aber auch! Besonders im Gesundheitsbereich, im speziellen Fall geht es hier um Eltern- und Kinderwohl, heißt hier kämpferisch zu sein!"
Erste Maßnahme ist die Bezirksinitiative, hier kann jeder Bürger / jede Bürgerin in seinem/ihrem Gemeindeamt eine Unterstützungserklärung unterzeichnen.
Unterstützt werden wir von allen Mitgliedern und Fraktionen im Gemeinderat (das Proponentenkomitee besteht aus den Mitgliedern des Stadtrates) und auch von der KPÖ (LAbg. Klimt-Weithaler), der FPÖ (LAbg. Gunter Hadwiger) und dem BZÖ (Horst Singer)


Sagen Sie bitte Ja zum LKH, zu unserer Geburtenstation, mit Ihrer Unterschrift, in Ihrem Gemeindeamt - unseren künftigen Kindern zuliebe